Wir bieten einen Theaterabend zum Thema Flüchtlinge. Der besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil wollen wir in einer Szenenfolge einen Spiegel altbekannter Verhaltensmuster vorhalten,  teils skurril, teils bitterernst. Wir erleben die Kanzlerin bei ihrem Besuch im Morphenpark, aber auch gejagt von ihren politischen Gegnern. Wir erleben Menschen wie Du und ich in der Kneipe, beim Einkaufen und in Problemgesprächen; wir sind bei der Entwicklung einer Morphenmaschine dabei und gehen der Frage nach, warum ein Junge ein Huhn streichelt und “miez miez” sagt.

Im zweiten Teil zeigen wir eine 1604 von William Shakespeare geschriebene Szene, die erst 2016 Shakespeare zugeordnet werden konnte. Im Zentrum steht eine flammende Rede des Kirchenmanns und Politikers Thomas More mit einem Appell an Menschlichkeit.

Diese beiden Stücke führen wir nicht einfach hintereinander auf. Um die zeitgeschichtlichen Ereignisse richtig einordnen zu können, werden in unserer Einrichtung des Theaterabends noch Szenen gezeigt, die die Geschichte abrunden und schlüssig erzählen.

Die Musik greift in die Handlung ein, unterstützt, hinterfragt und kommentiert das Geschehen. Sie schlägt auch einen “dramaturgischen Bogen” zwischen den beiden Stücken.

Unverzichtbar für diese Inszenierung sind Videoeinspielungen und damit verbunden die Interaktion von Schauspiel, Musik und bewegtem Bild.

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